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Eine Bezeichnung, die wir oft für die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr, oder auch dem 06. Januar nutzen.
Das neue Jahr steht vor der Tür und irgendwie verharrt man und wartet, hofft, freut sich auf das neue Jahr.
Weihnachten ist vorbei. Ein Fest, welches in vielen Ländern mit riesigen Erwartungen und großem Aufwand gefeiert wird.
Irgendwie klingt das mystisch und kommt mir vor, wie eine Art wabernder Zustand.
Dies ist die Zeit der Rauhnächte.
Die Rauhnächte sind eine alte Tradition, die zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag stattfindet. In dieser Zeit glaubte man, dass die Grenzen zwischen der spirituellen und physischen Welt verschwimmen.
Während der Rauhnächte gab es verschiedene Bräuche, um das neue Jahr positiv zu beeinflussen.
Menschen räucherten ihre Häuser, um negative Energien zu vertreiben, und sie veranstalteten Weissagungen, um Einblicke in die Zukunft zu erhalten.
Das Aufstellen von Schutzsymbolen sollte vor Unheil schützen. In einigen Regionen glaubte man auch an das "Räuchern der Ahnen", um die Verbindung zu den Vorfahren zu stärken. Diese Traditionen sollten Glück, Gesundheit und Wohlstand für das kommende Jahr bringen.
Auch stellte man in den Rauhnächten verschiedene Schutzsymbole auf, um das neue Jahr positiv zu beeinflussen. Dazu gehörten oft Dinge wie Kleeblätter, Hufeisen, Marienkäfer oder auch Runen. Diese Symbole sollten Glück und Schutz vor Unheil bringen.
Jeder Ort und jede Familie hatte dabei oft ihre eigenen traditionellen Schutzzeichen und wir finden diese Zeichen heute noch auf Neujahrsgrüßen.
Wie auch immer wir die Zeit der Rauhnächte oder die Zeit zwischen den Jahren verbringen.
Wir wünschen uns allen eine Welt, die sich besinnt auf Menschlichkeit, Zuverlässigkeit, Gradlinigkeit und vor allem natürlich Frieden.
Möge 2024 ein gutes, gesundes, krisenfreie(re)s und friedvolle(re)s Jahr werden.
Wir, die Mühlengeister, freuen uns Sie im neuen Jahr wieder bei uns begrüßen zu dürfen.