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Ohne Bienen ist es doof ...

... Weltbienentag

Als wir vor einigen Jahren unsere Zusammenarbeit mit der Jembker Imkerin starteten und ich auf der Terrasse stand um den Einzug der Bienenvölker auf unserer Allerwiese zu beobachten, sprach mich eine Dame an, was denn dort gerade geschehe.

Ich erzählte voller Freude, dass dort ab sofort original „Brackstedter Mühlen Honig“ produziert wird.

Entsetzt sah mich die Dame an und sagte: Aber dann kann man ja gar nicht mehr in Ruhe auf der Terrasse essen.

Sicher war das eine eher unbedachte Aussage und der Unterschied zwischen Bienen, Hummeln, Wespen und Hornissen ist allgemein bekannt. Trotzdem will ich eigentlich seither mal was über Bienen schreiben und nehme den heutigen Weltbienentag als Anlass.

Wussten Sie schon:

circa 20.000 Bienenarten gibt es weltweit
mehr als 600 Bienenarten leben in Deutschland
mehr als 50 % der Bienenarten in Deutschland gelten als bestandsgefährdet
fast 90 % der blühenden Wildpflanzenarten hängen mind. zum Teil von der Pollenübertragung durch Tiere ab

Diese und viele weitere Infos zum Thema Biene finden Sie auf https://www.deutschland-summt.de/

Was können wir tun um das Bienensterben zu stoppen?

Ganz weit vorne: Garten nicht aufräumen!


Je wilder und naturbelassener Ihr Garten ist, umso besser gefällt er den Bienen.

Sie können den Bienen helfen, indem Sie einen Teil des Gartens zur "wilden Ecke" und damit zum Insektenparadies machen.

Hier dürfen Brennnesseln, Löwenzahn, Gänseblümchen und Giersch nach Lust und Laune wachsen und blühen.

Von den vermeintlichen Unkräutern profitieren aber nicht nur die Insekten, sondern auch Sie:

Die jungen Blätter von Brennnessel und Giersch beispielsweise können Sie wie Spinat zubereiten.

Pflanze Pflanzen, die die Bienen mögen!

Immergrüne Sträucher und viele Zierpflanzen sind zwar hübsch anzusehen – bieten Bienen aber keine Nahrung. Wichtig zu wissen: Nicht alle bunten Blühpflanzen, die im Gartenmarkt zu haben sind, dienen Bienen, Schmetterlingen & Co. als Nahrung.
Bienenfreundliche Pflanzen erkennen Sie an einer ungefüllten, weit geöffneten Blüte. Dort sind Nektar und Pollen für die gefährdeten Insekten leicht zu erreichen. Im Gegensatz dazu haben beispielsweise Zuchtrosen gefüllte Blüten, das heißt eng aneinander liegende Blütenblätter, sodass Bienen nicht oder nur schwer an ihre Nahrung gelangen können.

 

Also auf in den Garten und schauen, was da so für Bienen getan werden kann.

Neben der o.a. Webseite, gibt es viele interessante Infos zum Thema Biene auf diesen Seiten:

NDR - Ratgeber - Wildbienen

Bund Naturschutz - Bienenfreundlicher Garten

Wildbienen Schutz

Unseren leckeren Honig gibt es natürlich bei uns in der Brackstedter Mühle

auch im Online-Shop

P.S. Und wer Lust zum Lesen hat, hier noch ein Buchtipp:

Die Geschichte der Bienen Roman | Taschenbuch von Maja Lunde | ISBN 9783442717415

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