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Martinstag: Gänse essen und Laterne Laufen

Die Tradition des Martinsgans-Essens geht auf den Heiligen Martin von Tours zurück, dessen Gedenktag am 11. November gefeiert wird. Es gibt mehrere Erklärungen für den Brauch:

  1. Die Legende von Martin und den Gänsen
    Der Überlieferung nach sollte Martin widerwillig zum Bischof von Tours ernannt werden. Um sich dieser Ehre zu entziehen, versteckte er sich in einem Gänsestall. Doch die Gänse schnatterten so laut, dass er entdeckt wurde und die Bischofsweihe erhielt. Zur Strafe soll man die Gänse dann verspeist haben.
  2. Das Ende der bäuerlichen Zinsperiode
    Im Mittelalter endete am 11. November das bäuerliche Wirtschaftsjahr. Abgaben, oft in Form von Naturalien, wurden fällig – darunter auch Gänse. Daher war es üblich, zu diesem Zeitpunkt Gänse zu schlachten und zu essen.
  3. Der Beginn der Fastenzeit
    In der christlichen Tradition begann nach dem 11. November die 40-tägige vorweihnachtliche Fastenzeit (ähnlich der Fastenzeit vor Ostern). Das Martinsfest bot daher die letzte Gelegenheit für ein üppiges Mahl mit Gänsebraten.

Ab dem 11.11. gibt es natürlich auch in der Brackstedter Mühle leckere und knusprige Gänse.

Bitte reserviert Euren Platz im Vorfeld.

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