Menschen, Mitarbeiter ein Beispiel für Integration

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Blog schreiben soll, ob es nicht zu politisch ist oder wird ... aber - wie man sieht - habe ich mich entschieden es zu tun.

Heute geht es um Füreinander und Miteinander, es geht ums Team. Es geht um die Menschen. Und gerade die sind uns hier in der Brackstedter Mühle besonders wichtig. Das gilt nicht nur für unsere Gäste, sondern gleichermaßen für unsere Mühlengeister, die immer fleißig dafür sorgen, dass unsere Gäste sich wohl fühlen.

Insgesamt sind wir ein Team von fast 40 Kollegen und Kolleginnen, die in den unterschiedlichsten Bereichen tätig sind. Wir pflegen flache Hierarchien und haben keine klassischen Abteilungsleiter, Lösungen werden im Team gesucht und gefunden. Verantwortungen nach persönlichen Stärken verteilt.

Aber in unserem Team gibt es nicht nur eine Vielzahl wunderbarer Charakter, sondern auch eine Vielzahl von unterschiedlichen Nationen, aus denen die Mitarbeiter stammen.

Intergartion in Wolfsburg

Unsere "Ausländerquote" liegt bei fast 6 %. Und es sind nicht nur 7 Kollegen, sondern es sind gleichermaßen 7 Nationen, die hier vertreten sind. Wir sind also ein echter Multi-Kulti-Haufen und das ist etwas ganz Wunderbares. Es geht nicht um Religionen, um Hautfarben, persönliche Neigungen oder sonst etwas, es geht um die Menschen, um Menschlichkeit und Emphatie und Verständnis füreinander.

Und woher kommen nun diese Menschen?

Da gibt es den Kollegen aus Ägypten, der dort eine Deutsche Hotelfachschule besucht hat und nun in Deutschland arbeitet und den Kollegen aus Albanien, der seinen Geschwistern nachgereist ist. Dann der Kollege aus Tschechien, der nach losem Email-Verkehr vor 6 Jahren plötzlich in der Hotelhalle stand und sagte: "Ich bin jetzt da", es war Liebe auf den ersten Blick.  Ein Kollege, der in der Türkei geboren ist, aber vor langer Zeit mit seiner Familie nach Niedersachsen gekommen. Dann die Kollegin aus  Rumänien, die schon lange mit ihrer Familie in Deutschland lebt, aber im Sommer und über Weihnachten für jeweils 3 Wochen ins Heimatland fährt.  Ein Kollegin ist als Russland-Deutsche gekommen und hat mittlerweile hier ihre eigene Familie gegründet. Last but not Least unser Kollege der aus dem Süd-Sudan geflüchtet ist und nun durch eine wundersame Fügung seine verstorben geglaubte Mutter wieder gefunden hat. Aber das ist vielleicht mal ein Thema für eine eigene Geschichte.
Ja, und dann haben wir natürlich auch Kollegen aus Deutschland, manche kommen sogar aus NRW - HiHi - kleiner Witz für Eingeweihte.

Jeder Einzelne hat seine eigene Vita, seine eigenen Erlebnisse, Erfahrungen und Schicksale. Jeder Einzelne hat seine eigenen Vorstellungen von den Arbeitsprozessen usw. Aber das ist nicht vordergründig wichtig. Wichtig ist, dass jeder gerne hier sein möchte und seine Arbeit hier  gut und mit viel Freude macht. Das jeder weiß wie wichtig sein Part in dem Gesamtkonsrukt ist. So passt am Ende alles ganz wunderbar zusammen.

Es ist ganz einfach, man muss sich nur vorbehaltlos darauf einlassen.

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